Clubmeeting mit Vortrag

05.05.2015 |

Clubmeeting im Europäischen Hof mit Vortrag von Viola Marguerre zum Thema "Von der professionellen Presseinformation bis hin zu Techniken bei kritischen Interviews"

 

Nach ihrem Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin und einigen beruflichen Stationen in internationalen Unternehmen gründete Frau Marguerre in Heidelberg 1998 vcm communications und 2012 eine Agentur für Marketing und Medien: Die Profilisten. Zudem ist sie beim Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU) Vorsitzende des Landesverbandes Baden und Regionalleiterin der Region Rhein/Neckar.

In ihren kurzweiligen, interessanten und gut verständlichen Vortrag führt Frau Marguerre mit der Frage: ‚Wie komme ich in die Zeitung?’ ein. Zunächst stellt sie die Vor- und Nachteile bei Werbung und redaktioneller Veröffentlichung vor. Dann wendet sie sich der Frage zu, welche Medien angesprochen werden sollten. Hier plädiert sie für eine kluge Planung versus ‚Gießkannen-Prinzip’ und weist darauf hin, dass die unterschiedlichen Medien je Themenschwerpunkte haben. In diesen Kontext stellt sie den aktuellen Zonta-Spendenaufruf für Nepal: „ Wie bekommt dieser einen aktuellen, lokalen Bezug zur RNZ?“. Dann geht sie auf die Kommunikationsstrukturen in der heutigen, digitalen Zeit ein und zeigt die möglichen Probleme auf. Einen weiteren Schwerpunkt setzt Frau Marguerre den Fragen: ‚Lässt sich Pressearbeit planen und welche Erfolgskontrolle ist möglich?’ Ausführlich geht sie dann darauf ein, wie man sich der Presse gegenüber verhalten sollte: ‚Hilfe! Krise! Die Presse will `was von mir! Was tun?’  In prägnanten exemplarischen Formulierungen gibt sie Handlungsanweisungen mit auf den Weg: - Distanz durch Freundlichkeit und Sachlichkeit wahren, aber Empathie ist angebracht; - sich auf die eigene Botschaft konzentrieren, nicht auf die Frage;- Vorsicht bei off the record oder Plaudereien nach dem Interview: Nie in den Redefluss kommen; sind einige ihrer Ratschläge. In ihrem nächsten Punkt geht die Referentin auf die ‚No-Goes’ der Pressearbeit ein. Besonders warnt Frau Marguerre hier vor täglichen Pressemitteilungen, vor dem Verschicken von Hochglanzbroschüren, vor zu vielen oder zu langen Mail-Nachrichten oder vor zu langen Pressemeldungen. Abschließend empfiehlt sie, sich bei Presseinformationen an die ‚6 Ws’ zu halten: Wer- Wie – Was- Wann –Warum – Wo.

Die Zuhörerinnen danken der Referentin mit einem herzlichen Applaus. Die Präsidentin Monika Nottebohm schließt in ihren Dank das Überreichen eines kleinen Gastgeschenkes ein.

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